... immer auf Reisen, immer auf Urlaub

Griechen wollen im August nicht streiken

Die Griechen streiken lieber als sie arbeiten. Und noch lieber bekleiden sie Posten. Und damit die Arbeit beim Postenhaben nicht zu viel wird, streiken sie. Siehe auch die Taxifahrer. Auch die streiken für den Posten. Oder Privilegien.

Aber die Griechen streiken nicht immer. Im August 2011 wollen – zumindest die Flughafenmitarbeiter – nicht streiken. Zwar haben sie vollmundig behauptet, sie würden auch im August die Flughäfen bestreiken, dann haben sie allerdings einen Rückzieher gemacht. Nun ist es offiziell: Im August wird nicht gestreikt.

Was als Entgegenkommen an die Touristen aussieht, hat profane Gründe. Denn die Griechen machen alle im August selbst Ferien. Wie sollen sie also streiken, wenn alle im Urlaub sind?

Ich stelle mir das so vor: Da kam der Flughafen-Mitarbeiter nach Hause und hat von seiner Gattin mal dezent mit dem Nudelholz bescheid bekommen, dass der August gar nicht geht. Was soll der arme Streikende dann sagen?

Veröffentlicht am 27.07.2011
Schlagworte: reisewarnung andere kultur griechenland

Bing Streetside in den USA

Da Microsoft ab August oder September die ersten Bilder aus Deutschland im Rahmen von Streetside zeigt, hab ich mir vorab die Bilder aus den USA angeschaut.

Ab 1. August bietet Microsoft den Deutschen die Möglichkeit ihre Häuser bei Streertside verpixeln zu lassen.

Wie man auf der Übersicht bei Bing sehen kann, wird derzeit tatsächlich nur USA gezeigt – und hier nur ausgewählte Städte. Die Blauen Punkte auf der Karte markieren die Verfügbarkeit dieses Dienstes.

Bing Streetside in der Welt

Für sein Dienst hat Microsoft eine eigene Optik gefunden, die sich von der bei Googles Streetview unterscheidet. Wie schon bei den Satellitenaufnahmen bei »Maps« geht Microsoft eigene Wege und ist dabei nicht schlechter als Google; eigentlich eher besser. Die Isometrische Sicht bietet einen besseren Blick auf die darunter liegende Welt als die bloße senkrechte Sicht bei Google Maps.

Auch bei Streetside geht Microsoft eigene Wege. Zwar klingt »Streetside« wie ein Plagiat von Googles Streetview, dennoch beschreibt es die Art und Weise wie Microsoft die Straßen abbildet sehr gut. Denn bei Streetside sieht man tatsächlich nur die Häuser recht und links der Straße. Die Sicht in Fahrrichtung – auf die Straße selbst – wird nicht geboten. Bei Streetside handelt es sich um ein endloses Panorama auf die Bebauung. Die Perspektive – rechts oder links der Straße – wird explizit mit einer Schaltfläche ausgewählt; Umherschauen ist nicht möglich.

Die dreigeteilte Oberfläche bei Streetside hat eine eigene Ästhetik, die grundsätzlich anderes wirkt als bei Streetview. Sie bietet eine andere Art von Information über die Häuser am Straßenrand. Dies wird angereichert mit zusätzlichen Infos im unteren schwarz unterlegten Bereich. Hier kam sich der User zu den einzelnen Marken klicken. Manchmal wird gar eine Innenansicht der Gebäude präsentiert.

Streetside-Design

Da, wo das Geschehen auf der Straße zu sehen ist und sich die Objekte bewegen, sieht die Darstellung zerschossen aus. Die Autos sehen wie nach einem Autocrash aus. Hier setzt Streetside ganz klar den Schwerpunkt auf die perspektivisch korrekte Darstellung der Häuser, was aber für so manchen Lacher sorgt, wenn andere Objekte zu sehen sind.

Streetside in Menneapolis

Ich hab mir Streetside-Bilder von Minneapolis angeschaut, da Minnesota der Staat ist, wo gerade wegen der Pleite Normalität einkehrt.

Veröffentlicht am 27.07.2011
Schlagworte: internet fotos usa

Neue Euro-Scheine ab 2013 mit Sicherheitsmerkmalen

Ab 2013 bringt die EZB (Europäische Zentralbank) neue Banknoten heraus. An der Gestaltung soll sich nicht viel ändern. Lediglich neue Sicherheitsmerkmale kommen hinzu. Dies soll die Scheine fälschungssicher machen.

Es bleibt eben fast alles beim Alten. Auch die Stückelung wird beibehalten. Die neuen Geldscheine werden im Wert zwischen 5 und 500 Euro herausgegeben.

Franzosen wünschen schon seit der Einführung des Euro einen 1-Euro-Schein. Ihr Argument zielt auf die derzeitige Stückelung beim Dollar. Die 1-Dollar-Scheine machen es möglich, dass Dollar gerade in der Dritten Welt sich durchsetzen konnte. Dies wünschen die Franzosen – und auch die Italiener – auch für den Euro. Diesem Ansinnen hat aber die EZB und die anderen EU-Staaten eine Absage erteilt.

Veröffentlicht am 27.07.2011
Schlagworte: frankreich europa geld

WLAN bei McDonalds nutzen – so geht´s

McDonalds versucht vieles, um Kunden zu binden. McCafe, McSalad. Und jetzt auch noch McWlan.

In allen McDonalds-Filialen kann man eine Stunde lang kostenlos das Wlan nutzen. Praktisch, wenn man in einer fremden Stadt ist und kurz ins Internet will, um die Lage vor Ort zu checken.

Den Hotspot stellt T-Mobile zu Verfügung. Alles, was man braucht – außer dem WLan-fähigen Gerät – ist ein Handy. Denn die PIN bekommt man per SMS zugeschickt. Ergo »bezahlt« man mit der Preisgabe seiner Handynummer.

Ansonsten gestaltet sich der Verbindungsaufbau einfach. Aus dem Pool der Netzwerkverbindungen, die das Gerät erkannt hat, »tmobile« wählen und eine beliebige Internetadresse im Browser aufrufen. Erst hier merkt der Router, dass ein neuer Kunde ins Netzwerk will und zeigt statt der angeforderten Internetseite ein Formular zum Ausfüllen. Hier muss man die Nummer seines Handys eingeben, auf das man die PIN gesimst bekommt. Die PIN eintragen und schon hat man für sein Gerät den kostenlosen WLAN-Zugang bei McDonalds für eine Stunde freigeschaltet.

Veröffentlicht am 25.07.2011
Schlagworte: essen deutschland internet

Wie viele Anders Behring Breivik braucht man

Der Norweger war ein Weißer und in seinem Tun effektiv. Bereits als die ersten Infos über den Ticker kamen, war mein Verdacht, dass der Typ ein Weißer ist und kein Orientale. Gerade wegen der Effektivität.

Wenn man seine Ziele, die er formulierte und mit seinem Tun erreichen wollte, betrachtet, dann drängt sich mir die Frage auf:

Wie viele vom Schlage Anders Behring Breivik braucht man, um seine Ziele in Norwegen zu erreichen?

Und wie viel dieser – effektiven – Typen braucht man, um seine Ziele für Deutschland oder für Europa zu erreichen?

Sicher nicht viele.

Veröffentlicht am 25.07.2011
Schlagworte: deutschland europa norwegen männer

Was ist mit Google Plus Games

Google+ ist eher ein Ding für erwachsene, männliche Kollegen. Für alternde. Das kann sich aber schnell ändern. Denn – wie Gerüchteküche gerade bekannt gibt – plant Google auf g+ ebenfalls eine Game-Plattform zu etablieren.

Damit wäre eine wichtige Zielgruppe erschlossen, die auch schon Facebook groß gemacht hat. Ich meine nicht die Gamer, Nein, ich meine Frauen.

Denn Frauen stellen bei Facebook und bei Twitter die Mehrheit. Und es sind die Frauen, die sich gern solchen Spielchen hingeben wie »online Farmer spielen«.

Noch ist nicht bekannt wann Google die Games integriert. Aber es werden schwere Zeiten für Facebook. Google+ hat die 10 Millionen-Marke an Usern schon gesprengt. Und es werden jeden Tag mehr.

Mehr zu Google+ vs. Facebook
Googles Hangouts vs. Facebooks Video Chat
Zehn Prozent der Google-Plus-User folgen Facebook
Google+ Party

Veröffentlicht am 22.07.2011
Schlagworte: kultur internet frauen

Microsoft Bing Maps Streetside verpixeln lassen

Da will Microsoft doch nicht im Abseits stehen, wenn Google sein Streetview verpixelt. Denn auch MS kann es und will es auch allen beweisen.

Im Herbst 2011 kommen die ersten Bilder für Streetside ins Internet. Deswegen räumt Microsoft allen Besitzern und Bewohnern von Häusern ab August 2011 die Möglichkeit ein sein Haus verpixeln zu lassen.

Zwischen dem 1. August und dem 30. September – also ganze zwei Monate – haben alle, die »berechtigt« sind die Möglichkeit Einspruch einzulegen. Dies kann per Online-Formular geschehen (ab 1.08.2011 hier abrufbar) oder per Brief.

In der FAQ auf der Seite (siehe Link oben) schreibt MS, dass die Öffentlichkeit darüber informiert werden soll, wann am betreffendem Ort Fotos gemacht werden. Das kann heiter werden. Wie genau die Zeit bekannt gegeben wird, weiß ich nicht. Bis jetzt sind die Informationen zum Zeitplan der Kamerafahrten in Deutschland recht wage und können hier eingesehen werden.

Veröffentlicht am 22.07.2011
Schlagworte: deutschland internet technik fotos

Solarworld wirbt mit Eigenstrom

Solarworld wirbt mit Eigenstrom, denn seit Anfang 2011 wird auch der Eigenverbraucht des selbst produzierten Solarstroms vergütet. Schon rechnet Solarworld auf der eigenen Homepage, dass der Eigenverbrauch erheblich mehr einbringt als die vollständige Einspeisung in das Stromnetz.

Hier erleben wir einen Paradimenwechsel, der tief blicken in die Zukunft lässt. Denn die derzeitige Entwicklung der finanziellen Lage in Deutschland – auch in der EU – lässt vermuten, dass die Geldquellen für Solaranlagen-Betreiber bald versiegen. Das Gerede von Bestandsschutz hin oder her. Wenn kein Geld da ist, wird auch nichts überwiesen. So einfach ist das.

Als einzige Möglichkeit bleibt den Solaranlagen-Besitzern nur der Eigenverbrauch. Und das wäre sogar besonders pfiffig. Denn wir müssen davon ausgehen, dass sich der Strombedarf in den nächsten Jahren vergrößert. Zwar werden alle elektrischen Geräte mit der Zeit stromsparender aber es kommen mehr Stromverbraucher hinzu.

Da hat sich unbemerkt einiges schon eingeschlichen. Zwei Bespiele: 1. Für die oberflächennahe Geothermie – ein Hit letzter Jahre – braucht man für den Betrieb der Pumpe natürlich Strom. 2. Immer mehr elektrische Fahrräder und Motorroller fahren auf unseren Straßen. Der Markt ist noch längst nicht gesättigt. In beiden Fällen wird auf Gas oder Öl verzichtet – zugungsten von elektrischer Energie. Und beide Änderungen haben das Potenzial zu einem Massenmarkt zu werden.

Es kann durchaus sein, dass in Zukunft die beste und billigste Methode sein wird, seine Wärmepumpe und sein Motorroller mit eingenproduziertem Strom zu betreiben. So könnte jedwede Förderung schlicht auslaufen.

Veröffentlicht am 22.07.2011
Schlagworte: deutschland technik geld

Nicht mal Bulgarien will den Euro

Bulgarien verschiebt den Eintritt in die Euro-Zone auf unbestimmte Zeit.

Deutschland ging es gut. Nicht wegen des Euros. Deutschland hat den Euro, weil es Deutschland gut ging. Man muss sich diesen Euro leisten. Das können nicht alle. Die gemeinsame Währung ist ein Verlustgeschäft, das man nur dann eingehen kann, wenn man genügend Guthaben vorzuweisen hat.

Dies ist nicht anders als bei den Vertretern der jetzigen Erbengeneration. Auch unter ihnen blüht dummes Verhalten. Weil man es sich leisten kann. So tendiert der Erbe gern zu Biofraß, Dumpstern, Marathonlauf und fruchtlosen Berufen wie »irgend was mit Medien«. Am dummen verhalten sollst du die reichen Erben erkennen.

Bulgarien kann nicht anders als sich vom dummen Verhalten fernzuhalten. Die haben woanders Probleme, da werden sie sich sicher nicht noch den Euro aufhalsen.

Veröffentlicht am 22.07.2011
Schlagworte: deutschland europa geld bulgarien

Motorola Defy+ kommt

Kaum ein Jahr her hat Motorola ein smartes Outdoor-Smartphone vorgestellt. Jetzt bringt Motorola das Defy+ – den Nachfolger – auf den amerikanischen Markt.

Die Neuerung gegenüber dem »alten« Modell ist der etwas schnellere Prozessor und Android 2.3.3. Ansonsten ändert sich wenig. Das Handy soll wie das Vorgängermodell staubdicht und spritzwassergeschützt sein. Für draußen eben.

Was die Preise angeht, müssen die Käufer warten bis es das Gerät in Deutschland gibt. Das kann dauern. Motorola ist gründlich langsam.

Das Defy haben ich schon mal hier in Kürze beschrieben.

Veröffentlicht am 22.07.2011
Schlagworte: technik outdoor

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