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Mochi als Mitbringsel vom Narita-Flughafen in Tokio

Mochi sind japanische Reiskuchen, die ihren festen Platz in der japanischen Küche haben. Sie sind »die« japanischen Süßigkeiten. Aber wundert euch nicht: Die meisten süßen Mochi werden mit Roten Bohnen (Azuki-Bohnen) gefüllt, die für europäischen Gaumen alles andere als süß sind.

Die Mochi-Masse wird aus gekochtem süßen Reis (Mochi-Reis) – ja, so etwas gibt es – gestampft oder geschlagen. Dies ergibt eine gummiartige Masse.

Vorsicht: Die Mochi sind sehr tückisch. Jedes Jahr ersticken einige Japaner – vor allem ältere – beim Genuß der Reiskuchen.

Mochi Cream vom Narita-Flughafen

Denkt an die daheim Gebliebenen zu Hause. Bringt was mit. Am besten die Mochi vom »Mochi Cream« vom Flughafen Narita. Diese sind etwas größer als die üblichen Mochi und mit einer kalten Creamfüllung gefüllt. Die Füllung ist ist für Europäer eher verdaulich als die üblichen Roten Bohnen – besteht sie oft aus Früchte oder Vanille-Eiscream. Dennoch ist die Süße eher dezent.

Das »Mochi Cream« verkauft ihre Mochi in verschiedenen Verpackungsgrößen. Ab sechs Mochi bis unendlich ist alles drin, was die Geldbörse hergibt.

Mochi Cream vom Narita Flughafen

Aber keine Angst vor dem langen Flug. Zu den Mochi bekommt ihr auf Wunsch Trockeneis eingepackt, so dass die Mochi während des Fluges nicht die Form verlieren. Schließlich dauert der Flug zwischen Japan und Deutschland doch schon paar Stündchen.

O-Mochi

Die Japaner nennen die Mochi »O-Mochi«. das »O« wird wegen der besonderen Wertschätzung vorgehängt. Dies ist die übliche sprachliche Vorgehensweise in Japan.Wundert euch also nicht, wenn am Flughafen die Verkäufer ihre Ware »O-Mochi« nennen.

Veröffentlicht am 21.11.2010
Schlagworte: essen japan kultur

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