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Parasol – Schnitzel des Waldes

Unsere gestrige Pilz-Beute beinhaltete auch zwei Parasol-Pilze. Und das sind ganz, ganz besondere Pilze. Denn diese werden wie ein Schnitzel zubereitet und schmecken zum Finger Ablecken.

Der Riesenschirmling – eben der Parasol – wächst auf recht offenen Flächen. Oft im Gras in der Nähe der Wälder. Es lohnt sich immer den Blick beim Pilzesammeln auch Richtung Wiese schweifen zu lassen. Bei etwas Glück findet man diese leckeren Parasole.

Sie werden wie Schnitzel zubereitet. Man nimmt dazu nur den Schirm. Den Sauberen Pilz einfach salzen, in verquirltem Ei wälzen, dann in Paniermehl und ganz normal braten. Eben wie Schnitzel. Man kann ihn auf´s Weißbrot legen oder anstatt eines Schnitzeln mit Beilagen essen. Wie man´s mag.

So sieht der Parasol aus:

Parasol-Pilz

Der Stiel ist innen Hohl. In etwa wie Bambus. Der Pilz hat auch giftige Verwandte, die – vor allem als jungen Pilze – zur Verwechslungen führen können. Da gibt es aber einen »einfachen« Trick: Man kann den Parasol im rohen Zustand probieren. Einfach ein kleines Stück vom Rand abreißen und kosten. Schmeckt der Pilz angenehm, ist es Parasol. Schmeckt der Pilz stregt, bitter, »giftig«, dann ist er es auch.

Veröffentlicht am 18.09.2011
Schlagworte: essen natur

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