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»Mephedron bestellen«

Schon mal von »Badesalz« gehört. Nicht das Zeug, das sich Wellness-Bewegten ins Badewasser tun. Auch nicht das hessische Humor-Duo, das im letzten Jahrhundert die Herzen der Fans mit allerlei Weisen erfreut hat. Ich meine die Droge »Badesalz«.

Das Zeug verpasst den Konsumenten derartige Halluzinationen, dass die »armen« sich in Suizid flüchten, um dem Wahn zu entkommen. Schlimme Sache das.

Die wirksame Substanz in den Badesalzen ist Mephedron. Ist ähnlich aufgebaut wie Amphetamine. Hat aber eine stärkere Wirkung, da es gleichzeitig Freisetzung aller Psycho-Hormone fördert, Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Da geht das Gehirn auf Reise ohne Wiederkehr. Psychosen sind obligatorisch. Also etwas, was man nicht mal im Ansatz probieren sollte – auch nicht so mal zu Spaß. Sonst betritt man einen Wahnraum ohne Ausgang.

Mephedron bestellen

Und dennoch zeigt Google bei der Suche nach »Mephedron« unten den ersten Suchvorschlägen »Mephedron bestellen«, »Mephedron kaufen« und auch »... Shop«.

Da Google hier keinen zum Konsum animieren will, sondern schlicht die häufigsten Suchanfragen vorschlägt, kann man hiervon auf das Interesse schließen, das seitens der User besteht.

Mephedron war früher nicht verboten. Man fand das Mittel im Kunstdünger. Nun sind diese Zeiten seit 2010 vorbei. In vielen Produkten steckten früher Substanzen, die man zum Berauschen nehmen konnte. So konnte man noch vor paar Jahren den Weichspüler als Droge verwenden.

Veröffentlicht am 03.08.2011
Schlagworte: internet andere kultur

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