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Fujijama wird wieder aktiv

In Japan tut sich einiges. Japans bekanntester Vulkan – und Wahrzeichen des Landes – wird wieder aktiv. Vermutlich infolge des Erdbebens am 11. März 2011 wurde auch der Vulkan »geweckt«.

Die letzte Eruption von Fujijama ereignete sich vor ziemlich genau 300 Jahren – im Jahr 1707. Die Aschewolke erreichte Vororte von Tokio und begrub sie unter dicken Ascheschicht. Auch der damalige Ausbruch passierte infolge eines starken Erdbebens.

Noch ist die Aktivität des Fujijama nicht so stark, dass die japanischen Behörden ausdrücklich die Bewohner warnen müssten. Aber die Japaner wissen es aus Erfahrung: Ist der Fuji erst geweckt, kommt der Ausbruch mit Garantie.

Ich mach mir aber um die Japaner keine Sorgen. Sie haben eine sehr gute Infrastruktur aufgebaut, die sie recht sicher leben lässt. Auch im Falle einer Naturkatastrophe. Dies konnte man beim letzten Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami sehen. Woanders wäre die Zahl der Toten um das Mehrfache höher. Siehe Haiti oder Thailand. Um die japanische Infrastruktur bereitstellen zu können und auch zu unterhalten, benötigt man Energie. Und diese Energie kann in großer Menge im Moment nur durch AKW bereitgestellt werden. So gesehen retten die AKW in Japan einer Menge Leuten das Leben.

Während unser Reise nach Japan war der geplante Ausflug zum Fujisan – wie der Berg tatsächlich auf japanisch heißt – der einige Ausflug, der leider wegen eines Taifuns ins Wasser fiel – im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat dermaßen geregnet, dass etliche Zugverbindungen um Tokio abgesagt wurde. Wir hätten zwar noch am Morgen zum Fuji aufbrechen können – wären aber vermutlich nicht so einfach zurückgekehrt. Also haben wir vorsichtshalber alternativen Plan verfolgt und haben die tokioter City besucht. Wie es sich im Nachhinein herausgestellt hat, war es die richtige Entscheidung.

Veröffentlicht am 20.02.2012
Schlagworte: japan reisewarnung andere kultur zivilisation thailand

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