... immer auf Reisen, immer auf Urlaub

Italien – keine Barzahlung über 1000 Euro mehr möglich

In Italien war Bares immer Wahres. Kreditkarten wurden nur ungern bemüht – auch bei größeren Summen. 90 Prozent aller Zahlungsvorgänge werden mit Bargeld getätigt. Damit ist bald Schluss.

Ab sofort sind in Italien Barzahlungen über 1000 Euro nicht mehr erlaubt. So soll Geldwäsche zumindest erschwert werden. Aber es trifft einfach immer die, die – sage wir mal – eher ehrlich sind. Denn die Mafia findet den Weg ihre Geldgeschäfte zu stückeln, wenn es sein muss. Oder man verlegt sich auf den Austausch von Edelmetall. Die Möglichkeiten sind unzählig und die Mafia, die ihr Geschäft eben in Fulltime betreibt, ist einem ungeübtem gegenüber im Vorteil.

Vielleicht geht es dem italienischen Staat doch mehr um die Überwachung aller Zahlungsvorgänge und Geldströme – besonders der Maße. Vielleicht sogar aus fiskalischen Gründen.

Bargeld-Grenze auch für Touristen

Nun, egal wie Italiener mit der neuen Situation umgehen werden, hat die Bargeldbeschränkung auch für die Touristen Bedeutung. Denn so mancher fährt nach Italien, um Mode zu kaufen oder das eine oder das andere Schmuckstück zu erwerben. Und die sind nicht gerade billig. Schnell überschreitet man die Grenze des Erlaubten. Was tun? Auf jeden Fall Kreditkarte mitnehmen, sonst bleibt es beim Gucken.

Veröffentlicht am 02.07.2012
Schlagworte: geld italien politik

Audio-visuelle Überwachung auf dem Flughafen in Ottawa

Da auf dem Flughafen in Ottawa (Kanada) die alten Überwachungskameras eh ausgetauscht werden müssen, plant man ab Sommer modernere Kameras einzusetzen, die gleich mit der Tonaufzeichnung aufwarten.

Die üblichen Überwachungskameras zeichnen lediglich Bilder auf – und das noch in bescheidener Qualität. Aber auch die Technik schreitet voran. Und bereits heute ist es möglich, nicht nur s/w-Videos massenweise zu konservieren und auszuwerten, sonder auch Gespräche.

Die CBSA (Canada Border Services Agency, der kanadische Zoll) gibt als Grund für die neue Technik, die Bekämpfung der Drogenkriminalität und illegaler Grenzübertritte. Hehre Ziele; vermutlich werden die meisten hier zustimmend nicken. Aber egal aus welchen Gründen die Tonüberwachung auch stattfindet, sollten sich Reisende, die den Flughafen in Ottawa ansteuern, bewusst sein, dass ein falsches Wort in einem ansonsten belanglosen Gespräch genügt, um eine Extrabehandlung von Zollbeamten spendiert zu bekommen.

Die CBSA gab an, dass mehr als fünfzig kriminelle Gruppen in den letzten Jahren versucht haben, sich auf dem Flughafen breit zu machen. Entweder durch Bestechung oder durch das Einschleusen eigener »Mitarbeiter«. Das sind keine guten Aussichten für die Zukunft.

Seid euch immer bewusst, dass Big Brother nicht nur Augen hat, sondern mittlerweile auch spitze Ohren.

Veröffentlicht am 17.06.2012
Schlagworte: reisewarnung technik verkehr kanada

Erdbeerbaum

Da gerade die Erdbeerzeit ist, zeige ich euch etwas aus dem Mittelmeerraum: den Erdbeerbaum. Der hat zwar nichts mit den Erdbeeren zu tun, der Zeitpunkt erschien mir aber trotzdem passend.

Diesen Erdbeerbaum auf dem Foto fand ich auf Mallorca. Er ist aber im ganzen Mittelmeerraum verbreitet. Im Norden liegt die Verbreitungsgrenze in Südirland.

Erdbeerbaum

Die Früchte erinnern an Erdbeeren. Deswegen der Name. Tatsächlich ist der Erdbeerbaum mit Heidelbeeren verwandt. Dies sieht man gut an den Blüten. Geschmacklich sind die Früchte keine Wucht: mehlig in der Konsistenz und leicht säuerlich. Eigentlich sind sie so gut wie geschmacklos. Und trotzdem werden sie in Spanien gern gegessen. Sie werden als Spezialität gehandelt, die es nur für kurze Zeit im Jahr gibt und die sich nicht lagern lässt.

Erdbeerbaum-Blüte
Erdbeerbaum-Blüte

Der lateinische Name des Erdbeerbaumes lautet »Arbutus unedo«. Der Beiname »unedo« soll – der Legende nach – von lateinischem »unum edo« kommen, was in etwa bedeutet »Ich esse nur eine einzige« – wohl keine zweite, was auf den nichts sagendem Geschmack hindeutet soll.

Erdbeerbaumhonig

In Frankreich, Spanien und Italien werden auf den Erdbeerbaum-Plantagen Bienenstöcke aufgestellt. Mit etwas Glück – wenn das Wetter mitspielt – können die Bienen aus den Blüten des Baumes einen besonderen Honig machen. Das besondere an dem Honig ist der Geschmack. Er ist bitter-süß und somit eine Besonderheit bei den Honigen. Gegessen wird der Honig zu Käse, Nüssen und deftigen Speisen. Vielleicht wie die Preiselbeeren bei uns.

Da die Blütezeit des Erdbeerbaumes recht kurz ist, ist der Ertrag an dem Honig nicht sicher. Er ist schlicht selten und vielleicht deswegen so begehrt – trotz des eigenwilligen Geschmacks.

Der Erdbeerbaum-Honig heißt in Frankreich »Miel d'Arbousier«, in Italien »Miele di Corbezzolo« und in Spanien »Mel del Arbutus« – falls ihr den Honig aus dem Urlaub mitnehmen wollt. Den gibt es aber auch in Feinkostgeschäften und natürlich wird er auch im Internet vertrieben.

Kurioses zum Erdbeerbaum

An sich ist der ganze Baum, seine Früchte und auch der Honig mehr als kurios. Aber der Erdbeerbaum ist auch im Wappen von Madrid. Der Bär auf dem Wappen lehnt sich an einen Erdbeerbaum an.

Veröffentlicht am 16.06.2012
Schlagworte: frankreich essen andere kultur spanien

Mit dem Kampfjet zur Arbeit

Schnell frühstücken, Morgentoilette, Tasche schnappen, los geht’s. Ach, anziehen nicht vergessen. Denn es geht zur Arbeit. Treppe runterlaufen, der Bus kommt gleich. Einsteigen, los geht’s.

Als wenn dies nicht genug Stress wäre, klappt es in den öffentlichen Verkehrsmitteln selten alles so wie es gedacht war. Nicht nur, dass des Bus regelmäßig im Stau stecken bleibt – nein, die Bahn immer dann pünktlich, wenn wir es nicht sind. Stress.

Diesem Stress der kleinen Reise haben Forscher genauer den Puls gefühlt. Und stellten fest, dass der Pendelstress einen Puls erzeugt, den auch ein Pilot in einem Kampfjet bringt. Warum dann nicht mal mit so einem Flieger zur Arbeit.

Veröffentlicht am 15.06.2012
Schlagworte: zivilisation verkehr

Gutschein für BubbleTea bei McDonalds

Hier ein Gutschein für ein BubbleTea reagular nach eurer Wahl. Direkt von McDonalds. Einfach Ausdrucken und bei McCafe oder McDonalds vorzeigen.

Gutschein BubbleTea McDonalds

Für den Gutschein bekommt ihr BlasenTee für 1,99 €. Was der tatsächliche Preis ist, weiß ich nicht. Das werden wir wohl erst am 11. Juni erfahren. Denn ab 11.06.2012 gibt es den BubbleTea bei McDonalds zu kaufen.

Den Gutschein gibt es hier als Pdf-Datei. Das Angebot gilt bis 1 Juli. Ihr habt also viel Zeit und die Gutscheine lassen sich natürlich auch mehrfach ausdrucken.

Veröffentlicht am 06.06.2012
Schlagworte: internet trinken

Claudia Roth – durch das wilde Islamistan

Claudia Benedikta Roth – das Monster von Ulm – sitzt aufgrund der friedlichen Arebellion in Libyen in der Wüste fest.

Im Moment sitzt sie im Sitz eines Jeeps fest und versucht über die Wüste nach Tunesien durchzukommen. Mögen die Berber sie fangen.

Wie es dazu kam? Paar Milizen haben den Flughafen von Tripolis mit Panzern besetzt. So mache es die Völker da vor Ort in Nordafrika. Da kann man nichts machen. Das ist deren Folklore. Dieser Zustand dauerte aber nicht allzu lang und so konnten paar Tage drauf die Flugzeuge wieder starten. Nur kam die – sogar von einem Türken sitzengelassene (welch Schande) – Roth an keinen freien Sitzplatz in einem Flieger dran. Kein Passagier wollte der alten seinen Sitzplatz überlassen. Wissen die da unten denn nicht, wen sie da vor sich hatten? Doch, bestimmt. Gerade deswegen bekam sie keinen Platz. (Danke von meiner Seite). Seitdem ist die Frau(?) mit einem Jeep Richtung Tunis unterwegs. Möge der Sand sie verschlingen.

Eigentlich ist die Bundesempörungsbeauftragte, die Trännendrüse der Nation, die XXXXXL-Lederjacke in Nordafrika unterwegs, um uns allen von diesen ach so positiven Entwicklungen, die die Sharia den Wüstenvölkern bringt, zu berichten. Und dann das.

Veröffentlicht am 06.06.2012
Schlagworte: reisewarnung andere kultur abenteuer

Bubble Tea auch bei McDonalds und McCafe

In Ostasien ist das Getränk schon lange auf dem Markt. Wir haben es in Australien bereits 2003 getrunken. Seit dem halten wir Ausschau nach BubbleTea in Deutschland.

BubbleTea Bielefeld

Ganze neun Jahre hat es gedauert bis BubbleTea in Großstädten angeboten wurde. Mittlerweile dürfte es in jeder großen Stadt ein BubbleTea-Laden geben. Bereits vor paar Wochen – als das Wetter heiß war – bildete sich vor einem dieser Geschäfte in Bielefeld eine ungewohnt lange Schlange Kaufwilliger. Und jetzt zieht sogar McDonalds nach und bietet den »Blasentee« an.

ChanMcTi: »Bubblezaaaaai«

Es wurde verschiedentlich vor dem kultigen Kaltgetränk gewarnt, es wäre viel zu süß. Imho ist es nicht das Problem. Denn solcherlei trinkt man recht selten und bis sich ein negativer Effekt einstellt, vergehen viele Monate und müssen viele Hektoliter von dem süßen Tee getrunken werden. Die Gefahr lauert ganz woanders. Nämlich bei den Leuten, die den Tee zubereiten. Es genügt schon ein einziges Mal von einem hygienisch unsauberen BubbleTea zu probieren, um sich die Krankheit zu holen. Also schaut euch lieben die Leute an, die hinter der Theke stehen. Denn gerade Trends locken Zwielichtiges an.

Wir kennen das Problem aus dem Urlaub. Auch da wird gewarnt, gekühlte Getränke nicht kritiklos anzunehmen. Sonst droht Montezumas Rache.

Veröffentlicht am 03.06.2012
Schlagworte: wetter trinken bielefeld

Hotels in der Schweiz beherbergen Asylbewerber

Wenn es heiß ist, da flüchtet sich so mancher in die Berge. Da ist es kühler, angenehmer, zum Aushalten. Schweiz ist so ein Land, das von Touristen profitiert, die es nicht ganz so heiß mögen.

Zudem ist das Land auch ausgesprochen schön. Auch wenn etwas teuer. Ein anderes Manko – als der hohe Preis – könnte der Schweiz demnächst Touristen kosten. Denn die Schweiz quartiert in Hotels auch schon mal Asylbewerber ein.

So berichtet der schweizer »Tagesanzeiger« über ein Hotel der Stadt Locarno, in dem Gruppe Asylbewerber untergebracht wurde. Nicht genug, dass die anderen Gäste darüber nicht informiert wurde – auch bei der Buchung nicht –, die Asylbewerber hinterließen im Speisesaal ein gehöriges Durcheinander. Man kann zwar jetzt die Nase rümpfen über alle, die sich darüber empören – trotzdem ist in vielerlei Hinsicht Vorsicht angebracht. Denn so wie Asylbewerber aus Nordafrika sich aggressiv den Weißen gegenüber zeigen – siehe Vorfälle in Italien –, ist nicht ausgeschlossen, dass es zu Angriffen auf Schweizer oder Weiße Touristen kommt. Prekär, wenn man im selben Hotel untergebracht ist. Zudem – wer will, dass ihm jemand aufs Schweinefleisch am Buffet spukt, weil er sich von diesem provoziert von Religion wegen fühlt.

Im Grunde ist das Zusammenleben zwischen Weißen und vor allem Orientalen nicht so harmonisch, wie die Politiker und Holzmedien es gern darstellen. Und gerade in einem Hotel will man sich darauf verlassen können, dass die eigenen Kinder oder – wie im Falle der Frau im Tagesanzeiger-Bericht – Enkel auf jeden Fall innerhalb des Hotelgebäudes sicher aufgehoben sind.

Ich hab den Namen des Hotels aus dem Zeitungsbericht bei verschiedenen Hotelbewertungsseiten eingegeben. Da stand so allerlei – nur die Asylbewerber wurden nicht genannt. Hier empfiehlt es sich bei der Buchung mit Nachdruck nachzufragen.

Veröffentlicht am 02.06.2012
Schlagworte: reisewarnung andere kultur politik schweiz

Aktueller Kurs der neuen griechischen Drachme

Bin ich mit dem Titel noch zu früh? Vielleicht nicht. Bei Bloomberg wird die neue Drachme (Post Euro) unter dem Kürzel XGD geführt.

Vielleicht geht es nur um bessere Einschätzung der Kaufkraft des Euro in Griechenland. Denn – was viele nicht wissen – hat der Euro in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Kaufkraft. Nicht überall kostet der Beispiel-Einkaufkorb das gleiche.

Aber vielleicht deutet das Kürzel XGD tatsächlich auf eine neue Währung in Griechenland. Od diese Drachme heißen wird, werden wir sehen.

Wie schon im November 2011 hier berichtet (siehe »Urlaub in Griechenland und Währungsfragen«), rüsten sich Reiseanbieter für den Fall, dass in Griechenland demnächst wieder Drachme eingeführt wird.

Veröffentlicht am 02.06.2012
Schlagworte: andere kultur geld griechenland

Mammuthanull als Modell für zudringliche Ironie

Da hat jemand einen Wettbewerb gestartet. Die Aufgabe ist, eine Seite unter dem Suchbegriff »MammutHaNull« auf vordere Plätze bei Google zu schieben. Das machen die Suchmaschinenoptimierer so manchmal. Sie nehmen einen Begriff, zu dem Google keinen Treffer liefert und veranstalten ein Contest.

Wer auf Platz eins landet, gewinnt den Topf. So einfach die Aufgabenstellung, so schwer die Durchsetzung. Denn viele Leute verstehen etwas von dem, was sie tun. Und wenn diese Leute ihr Arsenal bemühen, ist es nicht leicht die Plätze auf der ersten Seite zu erreichen.

Der Wettbewerb wurde bereits vor einem Monat gestartet. Bis dato verzeichnet satte 195 Tausend Treffer zu »mammuthanull«. Diese Entwicklung ist nicht nur im Rahmen irgendwelcher Seo-Wettbewerbe zu beobachten. Beinah zu jedem Begriff, der interessant ist und neu entsteht, ist eine ähnliche Steigerung zu beobachten. Denn die Seos leben gerade davon, ihre Seiten bei Google möglichst gut zu platzieren. Schließlich leben sie ja davon, dass viele Nutzer ihre Seiten besuchen und gegebenenfalls auf die Werbung klicken.

Ich nehme an dem Seo-Contest nicht teil. Dennoch habe ich diese Seite erstellt, um zu sehen, was passiert.

Mammuthanull

Zu meiner Optimierung lässt sich folgendes sagen: Es gibt keine. Das Wort »Mammuthanull« taucht paar mal auf; im Titel, im Lauftext, zwischen Anführungsstrichen und auch ohne. Und am Ende der Seite auch. Mehr nicht. Dazu kommen interne Links, die auf den fünf kommenden Beiträgen erscheinen. Das war´s. Alles nur »onpage«. Der Text hat 263 Wörter und 1727 Zeichen.

Wer sich über den Fortschritt des Wettbewerbs informieren will, der sucht bitte bei Google nach dem Wort »mammuthanull«.

Veröffentlicht am 16.05.2012
Schlagworte: internet

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