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Kelly Clarkson pro Ron Paul

Die Wahlen der Kandidaten der Republikaner in Iowa rücken näher. Die Massenmedien laufen schon Sturm. Auch die Deutschen. So nutzte auch »Die Welt« dieser Tage die Gelegenheit, um über Ron Paul herzuziehen – und sich gehörig zu blamieren. Bar aller Beweise wird Paul auf dümmlichste Weise mit unzutreffenden Attributen belegt, die den Hetzern nur so eingefallen sind.

Die Massenmedien meinen, dass ein genüge einen Schmähartikel zu verfassen und schon ist alles in die Wege geleitet. Dies war aber gestern. Heute läuft die Sache durchaus anders. Wie folgende Episode zeigt:

Die Sängerin Kelly Clarkson stellte sich auf die Seite von Ron Paul. Dies hat sie über Twitter verkündet. Sie lobte das Eintreten von Paul für die Freiheit. Daraufhin lief eine Kampagne los und die gute verlor paar Twitter-Follower. So weit so wie immer. Bis jetzt. Denn – für die Hetzer überraschend – stiegen die Verkäufe ihrer Musik-Platten auf 190%. Denn: Kommen die Fans von Kelly Clarkson nicht in den Medien zu Wort, suchen sie sich eben andere Wege, um ihre Unterstützung zu zeigen. Feine Sache.

Übrigens liegt Ron Paul in den Umfragen für Iowa auf dem ersten Platz.

Veröffentlicht am 30.12.2011
Schlagworte: internet usa medien politik

Occupy Wall Street bringt bringt Kriminalit├Ąt

Wem nutzt es? Langsam zeigt sich, was die Occupy-»Bewegung« tatsächlich anrichtet und bewirkt. Nämlich lediglich mehr Kriminalität in Washington D.C.

Die Polizisten, die die s.g. Ocuppy-»Bewegung« in der Wallstreet in Washington D.C. begleiten, mussten für diese Aufgabe von anderen Bezirken der Stadt abgezogen werden. Mit zum Teil fatalen Folgen. Denn seit die »Aktivisten« Unruhe in die Stadt brachten, stieg die Zahl der Gewaltverbrachen im gesamten Stadtgebiet um 13%. Die Zahl aller Verbrechen um immerhin 10%. Keine gute Aussicht. Diese Vorgänge illustrieren aber formidable die Mechanismen, die in der Gesellschaft funktionieren: Das eine Gesindel braucht den Schatten des anderen Gesindels, um sein »Werk« zu tun. Ergo frage ich: Wem nutzt die »Occupy Wall Street«-Bewegung und wer hält sie am leben – und warum?

Veröffentlicht am 30.12.2011
Schlagworte: usa medien politik

Park Jimin bei K-Pop Star

Und das mit 15 Jahren:

Hier mit dem Stück von Adele »Rolling In The Deep«

Veröffentlicht am 30.12.2011
Schlagworte: andere kultur korea musik

40 Minuten-Schnitzel

Mit den Jahren haben sich Preise verschiedener Produkte und Dienstleistungen erheblich verändert. Produkte sind tendenziell billiger, Dienstleistungen tendenziell teurer geworden. Um einen Klempner eine Stunde lang zu bezahlen, muss der Otto-Durchschnittsverdiener selbst sieben Stunden arbeiten. Im Jahr 1980 waren es »nur« 4 Stunden und 47 Minuten.

Dafür sind Lebensmittel unschlagbar billig. Ein Kilo Zucker kostet 2011 fünf Minuten Arbeit, 1980 waren es noch zehn. Nur da, wo Dienstleitung und Produkt zusammentreffen, hält sich der Preis. So muss man für einen Wiener Schnitzel 40 Minuten lang arbeiten, wenn ein Koch ihn zubereitet.

Bei uns gibt es heute auch den Wiener Schnitzel – oder zumindest nach Art eines solchen. Und der wird selbst zubereitet. Und wenn ich alle Handgriffe zusammenzähle, die für die Zubereitung notwendig sind, dann komme ich nie und nimmer auf 40 Minuten. Und so ist zumindest für den Durchschnittsverdiener das »DIY« – das Selbstmachen – immer mehr zu besseren Alternative. Es ist zunehmend lohnender sich einen halben Arbeitstag unbezahlten Urlaub zu nehmen und seine Klempnerarbeiten selbst zu erledigen als eine Klempner zu holen. So haben sich die Zeiten geändert.

Hier auch ein Artikel bei »Die Presse«: 40,2 Minuten Arbeit für ein Schnitzel

Früher galt lange Zeit, dass die eigene Erwerbsarbeit mehr Geld in die Haushaltskasse bringt. Es hat sich durchaus gelohnt so viel wie möglich an Dienstleistung einzukaufen. Denn viele handwerkliche Tätigkeiten erfordern ein Mindestmaß an Können und natürlich Vorbereitung und Gerät. Dies lohnt sich heutzutage lediglich für die, deren Stundenlohn entsprechend hoch ist, oder für die, die zwei linke Hände haben. Alle anderen fahren mittlerweile sehr gut, wenn das Selbstgemachte überwiegt. So werden alle Fertigkeiten und Fähigkeiten bares Geld wert.

Und so gibt es heute bei uns zwei Schnitzel – selbst gemacht – im Wert von 1:20 Stunde Durchschnittslohn. Dazu Sauerkrautsalat aus selbst gemachtem Sauerkraut. Ich hatte einen halben Kopf Weißkohl übrig. Das ergab zwei große Gläser mit feingeraspelter Möhre. Dazu noch Portion gestampfer Kartoffel, die ich für den Preis von 1,99 Euro für 10-kg-Sack gekauft habe. So billig war Essen noch nie. So lohnend war Selbstmachen selten.

Veröffentlicht am 30.12.2011
Schlagworte: essen geld DIY

Nikon D4 mit ISO 204800

Die neue Nikon D4, über die sich zur Zeit viele den Kopf zerbrechen, soll laut Gerüchten eine Empfindlichkeit bis ISO 204800 haben. Eine enorme Zahl und eine enorme Empfindlichkeit.

Der Abstand zwischen ISO 100 und 204800 beträgt in Blendenstufen ganze 11 Blenden. Dafür muss die Kamera die letzten Reserven aus dem Chip rauslutschen. Das allerkleinste Signal wird noch aufgenommen und verwertet.

Die analoge Fotografie musste sich früher mit Empfindlichkeiten zwischen ISO 50 und 3200 begnügen. Und so waren auch lange die digitalen Kameras in diesen Grenzen angesiedelt. Schließlich sollten sie sich als würdiger Ersatz der früheren Technik darstellen. Nun dass jetzt die digitale Technik der analogen einfach davon fährt – zumindest in puncto Lichtempfindlichkeit des Chips. Mit der hohen Empfindlichkeit werden Aufnahmen möglich, für die es noch keine Methoden gibt – die wir einfach noch nicht im Programm haben. Hier muss der Verwendungszweck neu erfunden werden. Ich vermag im Moment nicht zu sagen, was es wird.

Noch ist die hohe Lichtempfindlichkeit nicht zu haben und sie wird auch in Zukunft nur im Profibereich zu haben sein. Schließlich ist die Nikon D4 eine Kamera des gehobenen Profi-Segments. Die D4 wir vermutlich Mitte 2012 zu kaufen sein.

Veröffentlicht am 30.12.2011
Schlagworte: technik fotos

Es gibt keine Ehrenmorde

Nur, wenn man mit der Brille der Weißen blickt – oder der eines Christen – kann man das, was wir hier salopp als »Ehrenmord« bezeichnen auch als Mord bezeichnen. Aus der Sicht des Islam sind es lediglich Todesstrafen.

Ein Mord ist die Tötung eines Menschen, die gegen das zur Zeit geltende Rechtssystem verstößt. So sind »Morde« in den USA, die vor Staat als Strafe verübt werden, in dem US-amerikanischen Verständnis selbstredend keine Morde – lediglich Todesstrafen. Und so sind die s.g. Ehrenmorde im Rechtssystem der Scharia auch eben lediglich Todesstrafen. Auf keinen Fall sollen sie und dürfen sie als Morde bezeichnet werden. Zumal die Todesstrafen mit Zustimmung der Imame – wie im Fall der Hatun Sürücu – vollstreckt werden.

In islamische Staaten werden die Todesstrafen selbstredend von entsprechenden Instanzen verhängt. In Europa, wo noch die Vorstellung der Weißen maßgebend ist, müssen die Moslems notgedrungen zu – aus unsere Sicht – Selbstjustiz greifen. Ein Notbehelf, solange die Scharia hierzulande noch keine Geltung besitzt. Da der Bundesdummkopf Wulff aber bereits den Islam als zu Deutschland zugehörig sieht, können sich die Moslems realistische Chancen ausrechnen, dass die s.g. Ehrenmorde auch in der BRD bald zum Strafrepertoir der Gerichte werden. Vielleicht gilt die Scharia in Deutschland gar schneller als in der Türkei. Wer weiß. Bei der jetzigen dummen Zeit, wo der Dumme zum Ideal erhoben wird, ist alles möglich. Und der Dumme leibt den Islam. Oh ja, das tut er.

Im Lichte dieser Betrachtung muss man sagen, dass in Deutschland wieder die Todesstrafe eingeführt wurde – mit der unschönen Einschränkung, dass sie noch nicht ganz »legal« ist. Aber was nicht ist, kann noch werden.

Veröffentlicht am 22.12.2011
Schlagworte: kultur deutschland andere kultur politik

Weihnachtspolizisten

Weges des verstärkten Andrangs kauflustiger Leute im bielefelder Stadtzentrum, laufen auch verstärkt Polizeistreifen durch die Bahnhofstraße. Habt ihr so etwas schon gesehen – vielleicht in anderen Städten?

Da laufen eben zwei Hansel lang mit so unattraktiven Overalls. Ich hab sie einige Zeit extra beobachtet, da ich das Verhalten der bielefelder Polizei in der Innenstadt schon kenne. Und auch diesmal zeigt die Streife das gewohnte Verhalten: Sie beiden inspirzieren mit gesenktem Kopf die Gehwegplatten. Wie die allerletzten Versager. Bloß den Leuten nicht in die Augen gucken. Bloß nicht provozieren. Bloß keine Stärke zeigen. Was für ein Versagerhaufen.

Ich muss dazu sagen, dass die Haupteinkaufsstraße in Bielefeld – die Bahnhofstraße – in großer Zahl von Ausländern frequentiert wird. Hier befinden sich die Einkaufspaläste der Unterschicht: Karstadt, Kaufhof, New Yorker und sonstiges. Die etwas betuchtere Klientel besucht eher die Altstadt.

Veröffentlicht am 21.12.2011
Schlagworte: reisewarnung andere kultur bielefeld politik

Friedensreich Hundertwasser Geburtstag

Heute jährt sich der Geburtstag von Friedensreich Hundertwasser, dem Fassaden-Verschönerer aus Wien. Hier mal Probe seines Tuns. Wer Lust hat, es gibt einiges in Deutschland, was von Hundertwasser verschönert wurde. Zum Beispiel das Martin-Luther-Gymnasium in Wittenberg.

Hundertwasser-Schule in Wittenberg

Zwei Episoden am Rande:

  1. Hundertwasser hieß in Wirklichkeit Stowasser. »Sto« heiß auf polnisch »hundert«. So nannte sich der Protagonist eben Hundertwasser.
  2. Friedensreich Hundertwasser starb im Jahr 2000 auf dem Kreuzfahrtschiff »Queen Elisabeth 2« vor den Küsten Neuseelands. Ist auch nicht jedem gegeben.
Veröffentlicht am 15.12.2011
Schlagworte: kultur deutschland geschichte

Rosa Parks, Emma West

Vor genau 56 Jahren, am 1. Dezember 1955 – hat eine Frau in einem Bus einen Aufruhr verursacht. Sie hat sich geweigert dem damaligen Mainstream das Wort zu reden. Sie hat sich geweigert in einem Bus einem weißen Fahrgast den Platz zu räumen. Dafür wurde sie verhaftet. Es war Rosa Parks.

Und alles fängt mit einer Rosa Parks oder Emma West an. Alles.

Veröffentlicht am 01.12.2011
Schlagworte: politik

I Support Emma West

Wenn die Lüge sich einer gepflegten, politisch korrekten Sprache bedient, dann muss die Wahrheit in Fäkalsprache formuliert werden.

I Support Emma West

Veröffentlicht am 01.12.2011
Schlagworte: andere kultur london politik

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