... immer auf Reisen, immer auf Urlaub

Raupe vom Nachtpfauenauge

Als würde es sich um zwei verschiedene Tiere handeln: Die Raupe und der Falter. Die Raupe wacht des Tages, der Falter des Nachts. Aber nur die Raupe frisst – der Falter lebt von der Fettreserven, die die Raupe angelegt hat.

Komische Wesen.

Das Nachtpfauenauge (latainisch »Saturnia«) ist ein ausgesprochen schöner Falter. Mit Punkten auf den Flügels wie sein tagaktiver Kollege das Tagpfauenauge. Hab aber kein Foto parat.

Die Raupe dagegen in Tarnfarbe. So groß wie der kleine Finger. Versteckt sich zwischen Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren und frisst sie. Natürlich nur die Blätter.

Raupe von Nachpfauenauge. Gesehen in Dänemark.

Raupe vom Nachtpfauenauge

Veröffentlicht am 15.09.2011
Schlagworte: natur tiere dänemark

Atomimporte aus Frankreich steigen

Seit die BRD die Stromproduktion mittels KKW eingestellt hat, steigen Stromimporte aus Frankreich. Jetzt tritt das ein, was die Gegner des Atomausstiegs prophezeiten. Denn dies musste logisch folgen.

Die heutige Situation – die sicher auch Merkel als logische Konsequenz des Atomausstiegs sehen musste – bringt mir eine Frage in den Sinn:

Könnte es sein, dass Merkel den Atomausstieg lediglich deswegen befohlen hat, damit Frankreich finanziell geholfen wird? Liegt hier der eigentliche Grund für ihr Tun? Dito auch für Tschechien?
Veröffentlicht am 14.09.2011
Schlagworte: frankreich deutschland politik

Computerspiele vs. Windkraft

Computerspiele werden nur verboten, weil der Windstrom nicht mehr ausreicht.

Quelle: Erfahrung

Veröffentlicht am 14.09.2011
Schlagworte: wetter technik zitate

Norbert Röttgen in Bielefeld

Norbert Röttgen, der Bundesminister für – jetzt kommt´s – für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, weilte gestern in Bielefeld. Was er hier im beschaulichen Bielefeld wollte, weiß ich nicht. Vielleicht wollte er in unserer nicht existierenden Stadt unsere nicht existierenden Kernkraftwerke inspizieren. Vielleicht auch abschalten. Wir werden es nie erfahren.

Quelle: Ich hab ihn gesehen. Mit meinen eigenen Augen.

Veröffentlicht am 14.09.2011
Schlagworte: bielefeld politik

Maronen – Pilzsaison 2011

Wie meine letzen Einträge zeigen, komme ich vom Thema »Pilze« nicht los. Es zieht mich in den Wald – allein die Zeit fehlt. Jetzt habe ich in meinen Fotos des letzten Jahres etwas gestöbert und diese drei Prachtexemplare wiederentdeckt. Drei Maronen-Röhlinge – wie zum ernten bereit gestellt. So macht Pilzesammeln richtig Spaß.

Maronen-Röhlinge

Diese Maronen – oder auch Braunkappen – sind recht häufige Pilze in unsere Gegend um den Teutoburger Wald. Sie gehören zu den schmackhaften Pilzen. Obwohl manche sie verschmähen. Da, wo keine Steinpilze zu finden sind, tun´s auch die Maronen. Sie sind ein würdiger Ersatz und kommen dem Steinpilz geschmacklich sehr nah.

Maronen erkennen

Das Erkennungsmerkmal der Maronen ist die beige-helle Unterseite, die sich unter leichtem Druck blau/blaugrün/blauviolett verfärbt. Die Kappe ist samtig und trocken. Im Erkennen ist der Maronenröhling einer der sichersten Pilze und für Anfänger dadurch gut geeignet.

Radioaktive Belastung bei Maronenpilzen

Wer Angst vor radioaktivem Cäsium in Pilzen hat, der möge bedenken, dass lediglich Maronen aus Bayern nennenswerte Spuren an Cäsium-137 enthalten. Und selbst in diesen Gebieten sind die Maronen essbar. Da Cäsium-137 sich in den Farbstoffen der Huthaut anreichern, hilft das Abnehmen der Haut, um die Radioaktvität auf »Normalmaß« zu reduzieren. Die Farbstoffe »Badion A« und Norbadion A« sind typisch für Maronenröhlinge und geben dieser Pilzsorte die typische Hutfarbe. In Steinpilzen reichert sich Cäsium nicht an.

Natürlich ist es durchaus ein Problem, wenn auf dem Markt Maronen aus Bayern – oder aus Osteuropa – angeboten werden, ohne dass dies so den Käufern mitgeteilt wird. Hier empfehle ich schlicht selbst in den Wald zu gehen und eigene Pilze zu sammeln.

Veröffentlicht am 12.09.2011
Schlagworte: essen russland natur bielefeld

Fliegenpilze sind nicht essbar

Das kann nicht oft genug gesagt werden: »Fliegenpilze sind giftig«.

Mag sein, dass dieserlei Erkenntnis für normale Menschen banal ist. Anderseits sind die heutigen Verbraucher so durch Lug und Trug vom normalen Urteilsvermögen entfernt, dass man sich nicht sicher sein kann, ob diese heutigen Verbraucher den Fliegenpilz nicht doch für ein perfektes Exemplar eines schmackhaften Pilzes halten. So schön naturbelassen.

Der »Verbraucherschutz« und die Bevorzugung von biologisch-dynamisch-esoterisch hergestellten Produkten treibt mittlerweile so sonderbare Früchte, dass ich mittlerweile auf alles gefasst bin, was Qualität von Lebensmittel angeht. Wo Schimmelbefall ein Qualitätsmerkmal ist, dann mutiert der Fliegenpilz zum Hochgenuß.

Bei näherer Betrachtung ist der Fliegenpilz natürlich ein Naturprodukte. Und was für eins. Perfekt in Farbe und Zeichnung. Wie ein Waldapfel. Ein Bonbon der Natur. Da scheinen alle Warnungen wie Unkenrufe missliebiger Lebensmittelindustrieller. Pfui Arsch, da beiß´ ich rein. Schließlich ist es Natur. Wohl bekommt´s.

Diese schönen Exemplare habe ich um Garmisch-Partenkirchen gesehen. Und natürlich stehen gelassen. Ich bin ja nicht bio-blöd. Fliegenpilze sind giftig.

Sind die nicht schön?

Fliegenpilze

Ein ganzes Feld von Fliegenpilzen

Ein ganzes Feld von Fliegenpilzen

Veröffentlicht am 12.09.2011
Schlagworte: essen deutschland natur

In die Pilze gehen – September 2011

Es hat geregnet. Das schmeckt den Pilzen. Und so hab ich eine kleine Spritztour unternommen, um zu schauen, ob Pilze erntereif sind. Leider nichts gesehen und auch nichts gesammelt.

Die Fahrt diente aber lediglich der Erkundung für die nächsten Tage und Wochen. Wenn das Wetter es zulässt, werde ich demnächste auf »Jagd« gehen.

Ich hab zwar keine Pilze erbeutet. Stattdessen eine Zecke. Dreck. Die saß am Unterschenkel. Gott sei gedankt, dass wir nicht im FSME Risikogebiet leben. Natürlich hab ich die Zecke sofort, nach dem ich sie entdeckt hatte, gezogen und werde die Stelle in den nächsten Tagen beobachten, ob sich die Wanderröte zeigt.

Veröffentlicht am 11.09.2011
Schlagworte: wetter ungeziefer

Schwarze Nacktschnecken beim Fressen

Kürzlich in Dänemark fotografiert: Schwarze Nacktschnecken.

Schwarze Nacktschnecken

Ich glaube, dass es sich um »Schwarze Wegschnecken« handelt. Bin mir aber nicht sicher. Aber auffällig waren sie. Überall in dem bunten Einerlei der dänischen Wiese fielen die Schwarzen Schnecken wie bunte Hunde auf. Diese beiden auf dem Bild haben sich eine Marone (ein leckerer Speisepilz) schmecken lassen.

Da ich keinen Garten habe, sind mir diese Schnecken keine Plage. Ich kann mich sehr wohl dem Schönen und Interessanten dieser Thematik widmen. Vielleicht werde ich in Zukunft etwas mehr Ausschau nach dieser Schneckengattung halten.

Bereits nach meinem Foto der Nacktschnecken im Paarungstanz bin ich auf den Geschmack gekommen. Langsam kann ich Malakologen (Schnecken-Experten) verstehen. Nacktschnecken sind interessante Tiere.

Veröffentlicht am 07.09.2011
Schlagworte: essen natur dänemark

Bisphenol im Bio-Kassenbon

Wer Greenpeace-Magazin kauft oder gar Bio-Ware, dem wird der Kauf mit einem Kassenbon quittiert, der gendernd wirkt.

Ja, meine Lieben, im Bioladen wird Bisphenol auf die Kassenbons geschmiert. Denn Bisphenol wirkt wie Östrogen und lässt Ungeborene weibliche Hirne ausbilden. Gut so. Nur der perverse patriarchale Wissenschaftskomplex der Unterdrückung sieht hier eine Schädigung. Pfui, Arsch und Zwirn.

Jedem sein KassenBonBon. Wohl bekommt´s. Zum Finger Lecken.

Veröffentlicht am 16.08.2011
Schlagworte: frauen bio

Nach Streetview und Streetside nun auch Polizei im Einsatz

Nach Googles Streetview und Bings Streetside versucht sich nun auch Polizei an Panoramaaufnahmen deutscher Städte.

Polizei bei Streetview, Streetside

Veröffentlicht am 16.08.2011
Schlagworte: deutschland bielefeld

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