... immer auf Reisen, immer auf Urlaub

Norbert Röttgen in Bielefeld

Norbert Röttgen, der Bundesminister für – jetzt kommt´s – für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, weilte gestern in Bielefeld. Was er hier im beschaulichen Bielefeld wollte, weiß ich nicht. Vielleicht wollte er in unserer nicht existierenden Stadt unsere nicht existierenden Kernkraftwerke inspizieren. Vielleicht auch abschalten. Wir werden es nie erfahren.

Quelle: Ich hab ihn gesehen. Mit meinen eigenen Augen.

Veröffentlicht am 14.09.2011
Schlagworte: bielefeld politik

Maronen – Pilzsaison 2011

Wie meine letzen Einträge zeigen, komme ich vom Thema »Pilze« nicht los. Es zieht mich in den Wald – allein die Zeit fehlt. Jetzt habe ich in meinen Fotos des letzten Jahres etwas gestöbert und diese drei Prachtexemplare wiederentdeckt. Drei Maronen-Röhlinge – wie zum ernten bereit gestellt. So macht Pilzesammeln richtig Spaß.

Maronen-Röhlinge

Diese Maronen – oder auch Braunkappen – sind recht häufige Pilze in unsere Gegend um den Teutoburger Wald. Sie gehören zu den schmackhaften Pilzen. Obwohl manche sie verschmähen. Da, wo keine Steinpilze zu finden sind, tun´s auch die Maronen. Sie sind ein würdiger Ersatz und kommen dem Steinpilz geschmacklich sehr nah.

Maronen erkennen

Das Erkennungsmerkmal der Maronen ist die beige-helle Unterseite, die sich unter leichtem Druck blau/blaugrün/blauviolett verfärbt. Die Kappe ist samtig und trocken. Im Erkennen ist der Maronenröhling einer der sichersten Pilze und für Anfänger dadurch gut geeignet.

Radioaktive Belastung bei Maronenpilzen

Wer Angst vor radioaktivem Cäsium in Pilzen hat, der möge bedenken, dass lediglich Maronen aus Bayern nennenswerte Spuren an Cäsium-137 enthalten. Und selbst in diesen Gebieten sind die Maronen essbar. Da Cäsium-137 sich in den Farbstoffen der Huthaut anreichern, hilft das Abnehmen der Haut, um die Radioaktvität auf »Normalmaß« zu reduzieren. Die Farbstoffe »Badion A« und Norbadion A« sind typisch für Maronenröhlinge und geben dieser Pilzsorte die typische Hutfarbe. In Steinpilzen reichert sich Cäsium nicht an.

Natürlich ist es durchaus ein Problem, wenn auf dem Markt Maronen aus Bayern – oder aus Osteuropa – angeboten werden, ohne dass dies so den Käufern mitgeteilt wird. Hier empfehle ich schlicht selbst in den Wald zu gehen und eigene Pilze zu sammeln.

Veröffentlicht am 12.09.2011
Schlagworte: essen russland natur bielefeld

Fliegenpilze sind nicht essbar

Das kann nicht oft genug gesagt werden: »Fliegenpilze sind giftig«.

Mag sein, dass dieserlei Erkenntnis für normale Menschen banal ist. Anderseits sind die heutigen Verbraucher so durch Lug und Trug vom normalen Urteilsvermögen entfernt, dass man sich nicht sicher sein kann, ob diese heutigen Verbraucher den Fliegenpilz nicht doch für ein perfektes Exemplar eines schmackhaften Pilzes halten. So schön naturbelassen.

Der »Verbraucherschutz« und die Bevorzugung von biologisch-dynamisch-esoterisch hergestellten Produkten treibt mittlerweile so sonderbare Früchte, dass ich mittlerweile auf alles gefasst bin, was Qualität von Lebensmittel angeht. Wo Schimmelbefall ein Qualitätsmerkmal ist, dann mutiert der Fliegenpilz zum Hochgenuß.

Bei näherer Betrachtung ist der Fliegenpilz natürlich ein Naturprodukte. Und was für eins. Perfekt in Farbe und Zeichnung. Wie ein Waldapfel. Ein Bonbon der Natur. Da scheinen alle Warnungen wie Unkenrufe missliebiger Lebensmittelindustrieller. Pfui Arsch, da beiß´ ich rein. Schließlich ist es Natur. Wohl bekommt´s.

Diese schönen Exemplare habe ich um Garmisch-Partenkirchen gesehen. Und natürlich stehen gelassen. Ich bin ja nicht bio-blöd. Fliegenpilze sind giftig.

Sind die nicht schön?

Fliegenpilze

Ein ganzes Feld von Fliegenpilzen

Ein ganzes Feld von Fliegenpilzen

Veröffentlicht am 12.09.2011
Schlagworte: essen deutschland natur

In die Pilze gehen – September 2011

Es hat geregnet. Das schmeckt den Pilzen. Und so hab ich eine kleine Spritztour unternommen, um zu schauen, ob Pilze erntereif sind. Leider nichts gesehen und auch nichts gesammelt.

Die Fahrt diente aber lediglich der Erkundung für die nächsten Tage und Wochen. Wenn das Wetter es zulässt, werde ich demnächste auf »Jagd« gehen.

Ich hab zwar keine Pilze erbeutet. Stattdessen eine Zecke. Dreck. Die saß am Unterschenkel. Gott sei gedankt, dass wir nicht im FSME Risikogebiet leben. Natürlich hab ich die Zecke sofort, nach dem ich sie entdeckt hatte, gezogen und werde die Stelle in den nächsten Tagen beobachten, ob sich die Wanderröte zeigt.

Veröffentlicht am 11.09.2011
Schlagworte: wetter ungeziefer

Schwarze Nacktschnecken beim Fressen

Kürzlich in Dänemark fotografiert: Schwarze Nacktschnecken.

Schwarze Nacktschnecken

Ich glaube, dass es sich um »Schwarze Wegschnecken« handelt. Bin mir aber nicht sicher. Aber auffällig waren sie. Überall in dem bunten Einerlei der dänischen Wiese fielen die Schwarzen Schnecken wie bunte Hunde auf. Diese beiden auf dem Bild haben sich eine Marone (ein leckerer Speisepilz) schmecken lassen.

Da ich keinen Garten habe, sind mir diese Schnecken keine Plage. Ich kann mich sehr wohl dem Schönen und Interessanten dieser Thematik widmen. Vielleicht werde ich in Zukunft etwas mehr Ausschau nach dieser Schneckengattung halten.

Bereits nach meinem Foto der Nacktschnecken im Paarungstanz bin ich auf den Geschmack gekommen. Langsam kann ich Malakologen (Schnecken-Experten) verstehen. Nacktschnecken sind interessante Tiere.

Veröffentlicht am 07.09.2011
Schlagworte: essen natur dänemark

Bisphenol im Bio-Kassenbon

Wer Greenpeace-Magazin kauft oder gar Bio-Ware, dem wird der Kauf mit einem Kassenbon quittiert, der gendernd wirkt.

Ja, meine Lieben, im Bioladen wird Bisphenol auf die Kassenbons geschmiert. Denn Bisphenol wirkt wie Östrogen und lässt Ungeborene weibliche Hirne ausbilden. Gut so. Nur der perverse patriarchale Wissenschaftskomplex der Unterdrückung sieht hier eine Schädigung. Pfui, Arsch und Zwirn.

Jedem sein KassenBonBon. Wohl bekommt´s. Zum Finger Lecken.

Veröffentlicht am 16.08.2011
Schlagworte: frauen bio

Nach Streetview und Streetside nun auch Polizei im Einsatz

Nach Googles Streetview und Bings Streetside versucht sich nun auch Polizei an Panoramaaufnahmen deutscher Städte.

Polizei bei Streetview, Streetside

Veröffentlicht am 16.08.2011
Schlagworte: deutschland bielefeld

Schneesturm in Neuseeland

Wir kennen Neuseeland mehr als das Paradies mit warmen, allenfalls gemäßigten Klima. Und so plant der mitteleuropäische Tourist seinen Neuseeland-Tripp eher sorglos. Egal, wann man nach Neuseeland fährt, ist es immer passend. Nun dieses Jahr nicht.

In Neuseeland tobbt gerade ein Schneesturm, den es selten da gibt. Und so sind Flughäfen in Christchurch, in Dunedin und in Queenstown geschlossen. Pech. Selbst Autobahnen wurden vorübergehend gesperrt. Ein Ausweichen auf andere Flughäfen bringt in dieser Situation auch wenig. Man kommt einfach schlecht weg.

Selbst Auckland – auf der warmen, nördlichen Insel – bekommt Schneeregen und heftige Regenfälle, die so stark sind, dass sie in Teilen der Stadt für Stromausfall sorgten. Irgendwie will sich die Klimaerwärmung nicht so recht einschleichen. Dabei haben wir doch fest mit ihr gerechnet.

Als Ausweichdestination empfehle ich Australien. Ist auch schön dort.

Veröffentlicht am 15.08.2011
Schlagworte: australien wetter reisewarnung

Google kauft Motorolas Smartphone-Geschäft

Motorola Mobility ist die Sparte bei Motorola, die schon länger Verluste fährt. Während die Motorola Solutions satte Gewinne einfährt. Was liegt da näher als das Verlustgeschäft an Google zu verkloppen. Zumal Googles Android und Motorola Smartphones formidable zusammenpassen.

Der Deal bringt Motorola 12,5 Milliarden Dollar und einen Anstieg der Motorola-Aktien um sagenhafte 60%. Dagegen fielen die Google-Aktien um 3%.

Nun hat Google Hardware und Motorola strategische 12,5 Milliarden Dollar. Dabei läuft die Sparte »Solutions« wie Sau. Hier wird bei Motorola alles gebündelt, das an Geschäftskunden geht: Funkgeräte, Sicherheitssysteme und Barcode-Leser.

Veröffentlicht am 15.08.2011
Schlagworte: technik geld

Fukushima Atombomben-Dom

Das ist der Atombomben-Dom in Hiroshima. Nicht Fukushima.

Hiroshima Atombomben-Dom

Ich warte – ehrlich gesagt – auf den ersten Dummkopf, der Fukushima mit einem Atompilz oder zumindest mit dem Atombomben-Dom illustriert. Ist das absurd? Sicher nicht. Denn bereits heute kursieren »Wahrheiten«, nach denen die Türken Deutschland nach dem Krieg aufgebaut hätten als es damals an fleißigen Händen gefehlt hat.

Veröffentlicht am 14.08.2011
Schlagworte: japan deutschland geschichte medien

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